ASG Landesvorstand Thüringen mit Gesundheitsministerin Katharina Schenk und Staatssekretärin Tina Rudolph
Mit fast 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der 1. Thüringer Gesundheitskongress der SPD am 18. Oktober 2025 ein großer Erfolg. Nach der Eröffnung durch SPD-Landeschef Georg Maier und den Landesvorsitzenden der ASG Thüringen, Robert Büssow, diskutierten Genossen aus ganz Thüringen über die aktuellen Herausforderungen. Ein Fokus der Veranstaltung lag auf konkreten Handlungsvorschlägen, was vor Ort in den Kommunen und Landkreisen bewegt werden kann. Tina Rudolph, Staatssekretärin für Gesundheit in Thüringen, hatte dazu eine Reihe von Ideen und Maßnahmen zusammengestellt, die bereits heute möglich sind. In der abschließenden Diskussionsrunde war Ministerin Katharina Schenk zu Gast und erläuterte die aktuellen politischen Schwerpunkte der Gesundheits- und Pflegepolitik.
Ein Grund für die große Resonanz ist die in Berlin geführte Diskussion über Reformen des Sozialstaats. Es ist für viele Genossinnen und Genossen erschreckend, welche gesundheitspolitischen Vorschläge derzeit in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Abschaffung des Pflegegrad I, eine neue Praxisgebühr oder ein Aufschlag von 300 Euro für gesetzlich Versicherte als Eintrittskarte zum Facharzt. Während die Leistungen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zur Disposition stehen, wird das ineffiziente System der zwei-Klassen-Medizin öffentlich nicht hinterfragt.
Vielen Dank an SPD-Landesgeschäftsführer Markus Giebe für die Moderation der Veranstaltung sowie an den ASG-Landesvorstand für die Unterstützung und Zusammenarbeit: Anja Reidelbach, Katja Daneyko-Seltmann, Peter Glotz, Birgit Green, Tina Rudolph und Robert Büssow.
Die Zusammenfassung kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.asg-thueringen.de/index.php?mod=download&ansicht=2855&menu=1